haus-der-musik-august-2010

 

 

 

Am 25. September wird das Haus der Musik offiziell an die zukünftigen Nutzer – SchülerInnen und LehrerInnen der Musikschule , Vereine wie Stadtkapelle, chorForum, Chor „Viva la Musica“, Jagdhornbläser, Ballettschule und die zukünftigen BesucherInnen aus der gesamten Region übergeben.

Ab 14.30 Uhr erfolgt das Eintreffen der Gäste und der interessierten Bevölkerung, die musikalisch durch die Familienmusiken Thurmaier-Bauer und Ramminger aus der Musikschule Gleisdorf empfangen werden. Der Festakt startet um 15 Uhr mit der Stadtkapelle, danach gestalten die Feier die verschiedenen Ensembles
der Städtischen Musikschule und die Beiträge der Ehrengäste, den Abschluss bildet eine ökumenische Segnung. Danach formieren sich alle Musikformationen zu einem gemeinsamen Klangkörper und ziehen ins neue „Haus der Musik“ ein. Alle BesucherInnen sind dann eingeladen das Haus zu begehen, zu erfahren, zu sehen und vor allem zu hören!
Ab ca. 16 Uhr gibt es in allen Räumen Musikbeiträge: Tanz im Tanzsaal (Musikschultanzgruppen, Ballettschule
Reinisch…), Bands im Bandraum (Bands der Musikschule), Schülerensembles im Konzertsaal (Musikschulensembles
bis Ars Hamoniae …), Kulturvereine im großen Probensaal (Stadtkapelle, Jugendblasorchester, Chor Viva
la Musica, Jugendstreichorchester, Kammerorchester, chorForum …), SchülerInnen in den Unterrichtsräumen
und Bands der Musikschule im Freien auf der Bühne unter dem Vordach.
Schön, wenn Sie dabei sind!

stark-christophVom Traum zur musikalischen Wirklichkeit
Das Haus der Musik ist in mehrfacher Hinsicht ein beachtenswertes, vorbildliches aber auch fabelhaftes Projekt.
Zum einen begann alles mit der Notwendigkeit, „nur“ für die Stadtkapelle Gleisdorf – einem wichtigen Kulturträger – ein Probenlokal zu schaffen, zumal der frühere Probenort, das ehemalige Pfarrheim, nicht mehr zur Verfügung stand. Im Zuge dieses Projektes kamen mehr und mehr Nutzungsvarianten hinzu, die nun ein mannigfaches musikalisches Bild ergeben. Denn alle musischen Vereine und die Musikschule haben im Haus der Musik ein gemeinsames Zuhause gefunden. 1000 MusikerInnen pro Woche frequentieren diese neue Heimat!
Ein Projekt dieser Größe braucht viel Zeit, Energie und Geld. Am 03.10.2006 hat der Gemeinderat den Startschuss für dieses 4,5 Millionen Euro-Vorhaben gegeben. Unzählige Vorgespräche führten am 10.10.2008 zu einem Architekturwettbewerb, der am 26.06.2009 in den Spatenstich mündete. Am 25.09.2010, also knapp 15 Monate später, ist dieser Traum nun in Erfüllung gegangen. Ich bedanke mich bei allen EntscheidungsträgerInnen und MitarbeiterInnen dieses großen Vorhabens für das konstruktive Miteinander!
Zum anderen bilden Architektur und Funktionalität genau das auf hohem Niveau ab, was die Menschen in diesem Haus brauchen. Genau so soll es sein! Ein großes Dankeschön den Architekten und Fachplanern!
Und zum dritten ist es gelungen, die beschlossenen Kosten trotz enorm hoher Anforderungen und technischer Raffinessen faktisch einzuhalten.

Das braucht das Zutun vieler. Projektsteuerung, Firmen und Bauherren haben hier sehr gut zusammengearbeitet. Nur so war eine kostenmäßige Punktlandung möglich. Lange war es ein Traum, heute ist es Wirklichkeit. Das Haus der Musik zählt ab nun zu unserem städtischen Alltag und ist ein wesentlicher
Bestandteil für Jung und Junggebliebene, alle Musikschaffenden und unser gesamtes Kulturleben.


schabl-guntherDas „Haus der Musik“ wird eröffnet – eine Kultureinrichtung
der Sonderklasse!
Nach dreijähriger intensiver Vorbereitung und Planung sowie einjähriger Bauzeit wird nun das „Haus der Musik“ seinen Nutzern, der Musikschule Gleisdorf und den Kulturvereinen, übergeben. Für die Musikschule eröffnen sich
durch die neuen Räumlichkeiten erstklassige Unterrichtsbedingungen sowie neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung auf Grund der technischen Ausstattung des Hauses. Allein das Tonstudio mit dem Kontrollraum und
vier voneinander getrennten Aufnahmeräumen lässt alle Technikerherzen höher schlagen. Aufnehmen kann man auch direkt im großen Probesaal, einem weiteren „Herzstück“ des Hauses, unkomplizierte Probenmitschnitte per Tastendruck sind möglich. Der Konzertsaal bietet nicht nur den akustisch idealen Rahmen für Schülerkonzerte und Kammermusik, er ist auch bühnentechnisch hervorragend ausgestattet.
Ein weiteres Schmuckstück ist der Tanzsaal: Mit verspiegelten Wandflächen, Schwingboden und integrierter Tonanlage bietet er perfekte Rahmenbedingungen für den Tanzunterricht. Alle Unterrichtsräume sind hell und freundlich gestaltet, akustisch individuell veränderbar, integrierte Notentafeln und Stereoanlagen gehören
zur Grundausstattung. Das „Haus der Musik“ bietet nicht nur die Möglichkeit einer absolut zeitgemäßen Musikausbildung in der Musikschule, es schafft auch durch die verschiedenen Nutzer kulturelle Vernetzung und die Grundlage für zahlreiche Synergien. Die Bedeutung der Musikschule als kulturelle Basis und Nachwuchsförderer für Kulturvereine wird durch dieses Haus weiter gestärkt.
Mein Dank gilt dem Gemeinderat der Stadt Gleisdorf, der in wirtschaftlich schwieriger Zeit die Umsetzung dieses auch finanziell großen Projekts beschlossen hat. Allen voran müssen hier Bgm. Christoph Stark und Gerwald Hierzi genannt werden, die die politisch unermüdlich treibenden Kräfte waren. Das Architektenteam Joachim Karner und Norbert Schribertschnig haben nicht nur einen funktional einwandfreien und ästhetisch hochwertigen Bau kreiert, sie haben auch alle Wünsche, Anregungen und Notwendigkeiten in ihrer Planung berücksichtigt.
Projektsteuerer DI Manfred Gruber hat in seiner Bauleitung mit großem Einsatz für die termingerechte Abwicklung der Baustelle gesorgt.

Die Stadt Gleisdorf hat hier eine Kultureinrichtung geschaffen, die weit über die steirischen Grenzen hinaus Vorbildwirkung hat. Darauf können wir stolz sein!

 

Besondere Räume im „Haus der Musik“
Großer Probensaal
In diesem 160 m2 großen, zweigeschossig
hohen Saal finden 80 MusikerInnen ideale Probebedingungen
vor. Die besonderen akustischen Rahmenbedingungen
fördern die künstlerische Qualität der Orchester und Chöre.
Probenmitschnitte sind unkompliziert möglich.

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Konzertsaal
Durch hervorragende Raumakustik ist dieser Saal prädestiniert für
kleinere unverstärkte Veranstaltungen wie Kammermusik und
Gesangskonzerte. Er besticht auch durch seine Lichttechnik.
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Tanzsaal
Mit dem schwingenden Holzboden, seinen verspiegelten Wänden und
der integrierten Tonanlage ist der Tanzsaal ein Raum, der nicht zuletzt
durch seine einmalige Atmosphäre alle TänzerInnen begeistern wird.
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Tonstudio
Das Tonstudio, das von der Musikschule betrieben wird, hat neben
seinem Kontrollraum vier weitere Räume, aus denen unabhängig
voneinander zugleich aufgenommen werden kann. Es ist mit dem
Schlagzeugraum, dem Studio und dem großen Proberaum durch
Sichtfenster verbunden. Die akustischen Rahmenbedingungen
entsprechen einer professionellen Studioeinrichtung.